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“Kleines Kompendium des Universums” nannte der berühmte Dichter Ippolito Nievo das Friaul.

Dieses antike Siedlungsgebiet wurde von den Kelten, den Venetiern, den Römern und Longobarden bewohnt und mehrmals von Völkern aus dem Osten besetzt. Vor der Vereinigung mit Italien unterlag das heutige Friaul Julisch-Venetien Venedig bzw. später Habsburg.

Als Grenzland hütet das Friaul den Schatz verschiedener Kulturen, die sich hier getroffen haben und hier zusammen leben. In 4000 Jahren hat sich hier eine komplexe Zivilisation entwickelt, deren Charakter lebendig und gleichzeitig eigenwillig ist, tiefe Erinnerungen birgt, diese mal widerspiegelt mal versteckt, die aber alles zu durchdringen scheinen.

Manchmal reicht ein Hauch des süßen Duftes, den man in den geordneten und doch so wilden Hügeln während des Sonnenunterganges erleben kann, um die fantastischen Erinnerung an die magischen Rituale der Kelten und antike Zeremonien der Versöhnung mit der Natur aufleben zu lassen.

Die archeologischen Ausgrabungsorte, die alten Mauern antiker Siedlungen, die Burgen und Schlösser, die verspielten Villen des Mittelalters, wie auch die Kirchen auf diesem Territorium – all das erzählt von einer großen Geschichte. Und so können wir nur wärmstens empfehlen, diese geschichtsträchtigen, kulturell erfrischenden und traditionsreichen Orte, zu besuchen: Udine und Cividale zuallererst, dann Gemona, Venzone, San Daniele del Friuli, Spilimbergo, Palmanova, Aquileia und natürlich Grado. Alle genannten Städte liegen in einem Umkreis von maximal einer Stunde Fahrzeit.

 

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